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Wo befinde ich mich gerade? In welchem „Widerstand“ bin ich?

21. Aug.
3 Min. Lesezeit

Wo befinde ich mich gerade? In welchem „Widerstand“ bin ich?

Beschreibung, Erkennung, Verbindung mit der aktuellen Situation

 


 

Einführung:

Reflektiere in Ruhe, welches Gefühl überkommt Dich, wenn Du Dich mit Deiner Augenblicklichen Situation verbindest? Welcher Gedanke kommt Dir als Erstes? Was möchtest Du ändern? Du hast vielleicht das Gefühl, das es Dich überrollt, Du aber denkst „ich kann es eh nicht ändern“ oder bist immer am Grübeln, „wie kann ich es ändern“ Wie verlasse ich mein jetziges „ICH“ und wie arbeite ich an einem neuen „SEIN“?

Hier können wir schrittweise erörtern, was Dich ausmacht. Was Dich stark macht. Mit welchen Tools wir „positives“ Gedankengut verbinden und die Wolke der Veränderung langsam aber sicher ins schweben bringen. Du wirst merken, kein Weg ist zu weit und kein Berg ist zu hoch. Lass Dich ein auf Dein eigenes Universum – fühle Dich in Deine Träume und verwirkliche Sie. Lerne neue Menschen kennen, die Dich auf diesem Weg der mächtigen Impulse begleiten. Negative, bremsende Gedanken lassen ein für alle Mal los und wandeln diese in positive um.

Es muss und kann nicht alles immer Positiv und leicht sein, Lerne mit schwierigen Situationen umzugehen. Sie anzunehmen und daraus zu wachsen. Ein Baum wächst und wird stark durch die sich wechselnden Wetterbedingungen wie Sturm, Hagel, Sonne, Regen usw.

 

 

Widerstand – was ist das?

Ein Widerstand (oft auch als innerer Widerstand oder psychologische Abwehr bezeichnet) beschreibt eine unbewusste oder bewusste mentale Blockade gegen eine Veränderung, eine Einsicht oder eine anstehende Aufgabe. Er tritt immer dann auf, wenn der Verstand versucht, den aktuellen Zustand (Status quo) zu schützen, weil das Neue mit Unsicherheit, Angst oder Anstrengung verbunden.

 

 

 

Wie äußert sich Widerstand?

Der Widerstand tarnt sich im Alltag meist als logische Argumentation, zeigt sich aber primär durch bestimmte Verhaltens- und Denkmuster:

  • Aufschieberitis (Prokrastination): Unwichtige Aufgaben werden vorgeschoben, um die eigentliche Kernaufgabe zu meiden.

  • Dauerndes Zweifeln: Gedanken wie „Das bringt doch eh nichts“ oder „Dafür bin ich nicht bereit“ blockieren das Handeln.

  • Ausreden und Rationalisierung: Der Verstand findet scheinbar logische Gründe, warum man ausgerechnet heute nicht anfangen kann.

  • Körperliche Symptome: Plötzliche Müdigkeit, Unruhe oder Konzentrationsschwäche, sobald man sich mit dem Thema befassen muss.

Die 3 Hauptursachen

Der Verstand leistet diesen Widerstand selten ohne Grund. Meist stecken tiefere psychologische Mechanismen dahinter:

  1. Angst vor Kontrollverlust oder Scheitern: Das Gehirn bevorzugt das bekannte Elend gegenüber der unbekannten Chance. Neues bedeutet Risiko.

  2. Kognitive Dissonanz: Wenn neue Informationen oder Anforderungen dem eigenen Selbstbild oder tief verankerten Glaubenssätzen widersprechen, blockiert der Kopf, um das innere Gleichgewicht zu schützen.

  3. Schutz vor emotionalem Schmerz: In der Psychotherapie oder beim Aufarbeiten von Problemen schützt der Widerstand davor, sich mit verdrängten Gefühlen oder Traumata auseinanderzusetzen.

Strategien zum Überwinden

Um einen gedanklichen Widerstand aufzulösen, hilft es nicht, mit reiner Willenskraft dagegen anzukämpfen, da dies den Druck nur erhöht. Sinnvoller sind folgende Schritte:

Schritt

Maßnahme

Ziel

1. Erkennen & Akzeptieren

Den Widerstand wahrnehmen, ohne sich dafür zu verurteilen („Aha, da ist die Blockade wieder“).

Nimmt dem Gedanken die emotionale Wucht.

2. Hinterfragen

Fragen stellen: Wovor will mich dieser Gedanke gerade schützen? Welche Angst steckt dahinter?

Deckt die wahre Ursache auf (z. B. Versagensangst).

3. Micro-Steps

Die Aufgabe in so kleine Häppchen teilen, dass der Verstand keinen Grund mehr sieht, zu blockieren.

Überlistet die mentale Barriere durch minimale Anstrengung.

Möchtest du diesen Widerstand für eine bestimmte Situation (z. B. Prokrastination im Beruf, Blockaden beim Lernen oder eine persönliche Veränderung) genauer analysieren, um gezielte Übungen dafür zu finden? Sprich uns gerne an.

 

 

Resilienz

Kleines „work around“ zum Thema Resilienz: beschreibt die Fähigkeit eines Menschen, mit Krisen, Stress und Rückschlägen umzugehen und daran zu wachsen. Sie bedeutet nicht, keine Probleme zu haben – sondern trotz Belastungen handlungsfähig zu bleiben. Probleme auch als Chancen wahr zu nehmen.

Wichtige Merkmale von Resilienz

Bereich:

Bedeutung

Selbstwahrnehmung:

Eigene Gefühle und Grenzen erkennen

Optimismus:

Vertrauen entwickeln, dass Probleme lösbar sind

Selbstwirksamkeit:

Überzeugung: „Ich kann etwas bewirken“

Soziale Beziehungen:

Unterstützung durch Familie, Freunde oder Kollegen

Stressbewältigung:

Gesunde Strategien im Umgang mit Druck

Anpassungsfähigkeit:

Flexibel auf Veränderungen reagieren

Faktoren, die Resilienz stärken:

  • Regelmäßige Bewegung und Schlaf

  • Keine Selbstmanipulation!!

  • Gute soziale Kontakte

  • Klare / konkrete – Direkte Gespräche – es sollte vermieden werden, Dinge zu persönlich zu nehmen…

  • Positive Denkweisen

  • Klare Ziele und Struktur

  • Entspannungsübungen (z. B. Meditation)

  • Lernen aus Fehlern und Erfahrungen

Beispiel aus dem Alltag

Eine resiliente Person erlebt einen beruflichen oder persönlichen Rückschlag, analysiert die Situation, sucht Unterstützung und entwickelt neue Lösungen – statt dauerhaft aufzugeben.

Einfache Grafik zur Resilienz:

 


 


 
 
 

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